Mittwoch, 29 Mär 2017
 
 
DIN 4734-1 Anforderung und Prüfung
PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dipl.-Ing. Dirk Weisgerber   
Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 17:12 Uhr

DIN 4734-1 : 2011-01 "Dekorative Feuerstellen für flüssige Brennstoffe - Dekorative Geräte, die unter Verwendung eines Ethanol basierten flüssigen oder gelförmigen Brennstoffes eine Flamme erzeugen - Teil 1: Nutzung im privaten Haushaltsbereich"

Der Weissdruck der Norm DIN 4734 Teil 1 für dekorative Ethanolfeuerstellen (Gelkamine, Dekokamin, Bioofen, Biokamin,...) wurde endlich im Januar 2011 veröffentlicht.

Titel (englisch): Fireplaces for liquid fuels - Decorative appliances producing a flame using ethanol based or gelatinous fuel - Part 1: Use in private households

Anforderungen an Ethanolfeuerstellen (Biokamine, Ethanolöfen, Ethanolkamine, Bioethanolöfen)

Seit einigen Jahren werden Feuerstätten für flüssige Brennstoffe (Ethanolfeuerstellen, Biokamine, Ethanolöfen, Ethanolkamine, Bioethanolöfen oder auch Gelkamine) immer beliebter. Immer mehr Menschen möchten eine Kaminofen-Atmosphäre im eigenen Heim haben, doch nicht immer lässt sich der Einbau eines klassischen Kaminofens realisieren. Der geringe Platzbedarf, der günstige Anschaffungspreis und der nicht benötigte Schornsteinanschluss stellen für Ethanolfeuerstellen eine Alternative dar.

Um zu verhindern, dass qualitativ schlechte und gefährliche Produkte in den Markt dringen und die Branche womöglich in Verruf bringen, haben sich namhafte deutsche und internationale Hersteller zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen und gemeinsam mit Prüfstellen (TÜV SÜD) eine entsprechende Norm entwickelt.

DIN 4734-1 ersetzt den im Oktober 2010 veröffentlichten Normentwurf E DIN 4734 : 2009-10 "Feuerstätten für flüssige Brennstoffe - Dekorative Geräte, die unter Verwendung eines Ethanol basierten flüssigen oder gelförmigen Brennstoffes eine Flamme erzeugen".

DIN 4734 Teil 2 wird die Verwendung von Ethanolkaminen im gewerblichen Bereich und im Aussenbereich behandeln. Für beide Verwendungszwecke sind weitergehende Anforderungen geplant. So muss beim Einsatz von dekorativen Ethanolfeuerstellen in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Eingangshallen, Messen, Restaurants, Ausstellungen usw. ausgeschlossen werden, dass nicht befugte Personen die Ethanolfeuerstellen betreiben oder sich gefährden können. Zusätzlich sind weitergehende Anforderungen an den Feuerschutz notwendig (Aufstellung nicht in Fluchtwegen usw...). Prüfstellen könne aber bereits jetzt gewerblich verwendete Ethanolfeuerstellen in Anlehnung an DIN 4734-1 bewerten (zusätzliche Risokoanalyse im Einzelfall).

DIN 4734 Teil 1 „Dekorative Ethanolfeuerstellen“ deckt ein breites Spektrum von Themen ab. Von Brennstoffdurchsatz, Brandsicherheit bis Betriebssicherheit und von Verbrennungsgüte, Kennzeichnung und Verpackung.

Käufer von dekorativen Ethanolfeuerstellen (auch bekannt unter Ethanol-Öfen, Bioethanolofen, Ethanolkamin, Gelkamin usw.) sollten darauf achten, dass ihre Feuerstelle alle Anforderungen der DIN 4734 einhält, was durch einen Prüfbericht einer neutralen und unabhängigen Feuerstätten-Prüfstelle nachgewiesen werden sollte.

Um auf dem deutschen Markt vorne mit dabei zu sein, sollten sich Hersteller und Importeure möglichst frühzeitig mit der Norm auseinandersetzen und eine neutralen und unabhängigen Feuerstätten-Prüfstelle wie TÜV SÜD damit beauftragen, den prüftechnischen Nachweis durchzuführen.

DIN 4734-1 setzt die vorher bereits vorhandenen baurechtlichen Beschlüsse des DIBt und der Feuerungsverordnung (FeuV) um, dass dekorative Feuerstellen für den flüssigen Brennstoff Ethanol mit einem Durchsatz von weniger als 0,5 l/h als Geräte gelten, die nicht an eine Abgasanlage angeschlossen werden müssen. Bei Betrieb dieser Geräte darf ein mittlerer CO2-Gehalt in der Raumluft von maximal 5000 ppm nicht überschritten werden. Außerdem muss in der Aufstellungs- und Bedienungsanleitung die Angabe „Gerät ist für die Raumheizung nicht geeignet“ enthalten sein.

Weitere Informationen darüber, warum Ethanolfeuerstellen nicht als Heizquelle verwendet werden dürfen, sind hier zu finden.

Grundlegende Regeln für einen sicheren Umgang sind diesem Beitrag zu entnehmen.

Neben den oben genannten Anforderungen kann der Anwendungsbereich von DIN 4734-1 wie folgt zusammengefasst werden:

  • Biokamine finden Anwendung in geschlossenen Räumen im privaten Haushaltbereich. Bei Verwendung von Ethanolöfen im Freien oder in anderen nicht privaten Aufstellbereichen wie z.B. öffentlich zugängliche Räumlichkeiten (Empfangshallen, Ausstelllungen, Verkaufsbereiche,…) müssen weiterführende Regelungen beachtet werden (z.B. im Freien erhöhte Gefahr durch Starkwind, in öffentlichen Bereichen z.B. lokale Brandschutzbestimmungen für Fluchtwege, Beachtung, dass keine nicht eingewiesenen Personen die Ethanolkamine betreiben,…).
  • DIN 4734-1 gilt nicht für Ethanolöfen mit einem höherem Brennstoffverbrauch als 0,5 l/h oder für Biokamine, für die eine Heizleistung definiert ist. Entsprechende Geräte sind als Heizgeräte bzw. Feuerstätten anzusehen, die einen gesonderten bauaufsichtlichen Eignungsnachweis benötigen (ggf. Zulassung durch das DIBT).
  • DIN 4734-1 gilt nicht für Geräte zum Erwärmen oder Warmhalten von Speisen, sowie für Geräte zur Verwendung in Booten, Wohnwagen und sonstigen Fahrzeugen.
  • DIN 4734-1 gilt nur für komplette Ethanolfeuerstellen bestehend aus Brenner, Brennstofftank und umgebendes Schutzgehäuse. Freistehende Brenner oder Feuerstellen mit separaten Ethanoltank werden somit nicht von DIN 4734-1 erfasst. Für diese Ethanolfeuerstellen sind weiterführende sicherheitstechnische Betrachtungen notwendig.

Nachfolgend werden u.a. folgende wesentliche Anforderungen an dekorative Ethanolfeuerstellen (Ethanolöfen) gestellt:

Wichtig ist, dass die Prüfung der Ethanolfeuerstelle hinsichtlich der Anforderungen der DIN 4734 durch eine Prüfstelle wie z.B. die Feuerstättenprüfstelle des TÜV SÜD durchgeführt werden sollten.

Käufer von dekorativen Ethanolfeuerstellen sollten solche neutralen Prüfnachweise nach DIN 4734 von Ihrem Verkäufer verlangen.

Anforderung nach DIN 4734-1 an:

Bauweise

  • Die Verwendung von dekorativen Elementen im Flammenbereich des Ethanolofens ist nicht zulässig.
  • Der maximal mögliche Brennstoffinhalt eines Gerätes darf ein Volumen von 3 Litern nicht überschreiten.
  • Bei Tischgeräten darf der maximal mögliche Brennstoffinhalt eines Gerätes ein Volumen von 0,5 Litern nicht überschreiten.
  • Das Gerät muss über eine leicht zu betätigende Schließvorrichtung die zum Erlöschen der Flamme führt verfügen.

Werkstoffe

  • Die Brenner müssen aus Edelstahl der Qualität 1.4301 oder höherwertig sein
  • Bei Verwendung von Füllstoff in Brennern, muss gewährleistet sein, dass die spezifischen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich Dauerhaftigkeit und Verhalten bei thermischer Belastung, auch in Verbindung mit Brennstoff und dessen Verbrennung erhalten bleiben. Entsprechende Nachweise sind über eine Prüfstelle zu erbringen.
  • Der Brenner und alle Komponenten, die Temperaturen oberhalb von 65 K + Raumtemperatur erreichen können, müssen aus nicht brennbarem Material bestehen.

Standsicherheit

  • Das Gerät muss während des Betriebs ausreichend standsicher bei unbeabsichtigtem Verschieben und Kippen sein.
  • Bewegliche Geräte mit Rollen müssen gut bedienbare und sicher arretierbare Bremsen aufweisen sowie einen Warnhinweis tragen, dass der Betrieb nur mit arretierten Bremsen zulässig ist.

Die Prüfung der Standsicherheit erfolgt durch in DIN 4734 beschriebenen Prüfverfahren:

  • Prüfung gegen Verschieben und Brennstoffaustritt bei Schlagbeanspruchung (20 kg Sandsack)
  • Prüfung gegen Kippen bei Schlagbeanspruchung (20 kg Sandsack)
  • Sicherheit gegen Kippen und Rutschen bei 10 ° Neigung auf glatter Platte

Sicherheit gegen Auslaufen von Brennstoff

Bei einer Neigung von 10 ° zu allen Seiten, darf kein Brennstoff aus dem Brennstoffvorratsbehälter austreten.

Brennstoffvorratsbehälter/Brenner

Der Brennstoffvorratsbehälter muss bei einem Überdruck von 0,5 bar noch die in DIN 4734-1 genannten Dichtheitsanforderungen erfüllen

Das Gerät muss so konstruiert werden, dass es nicht zu einem Austreten von Brennstoff kommen kann. Hierfür ist ein separater Sicherheitsbehälter mit mindestens 110 % und einem maximalen Volumen von 200 %  des eigentlichen Brennstoffbehältervolumens vorzusehen.

Durch eine mögliche Ansammlung von Brennstoff im Sicherheitsbehälter dürfen keine zusätzlichen Gefahren (z. B. Flammenbildung, Verpuffung, etc.) entstehen. Dies muss gemäß DIN 4734-1 von einer anerkannten Prüfstelle nachgewiesen werden. Der Sicherheitsbehälter muss auf eventuell vorhandenem Brennstoff kontrollierbar sein.

Am Brenner der Ethanol-Feuerstelle ist eine geeignete dauerhaft und deutlich erkennbare Füllstandsanzeiger oder eine Füllstandsmarke entsprechend dem maximal zulässigem Volumen anzubringen.

Das Gerät ist im Bereich der Einfüllöffnung des Brenners mit einem gut sichtbaren und dauerhaften Symbol zu versehen, dass ein Befüllen im Betrieb und im warmen Zustand nicht erlaubt ist.

Warnsymbol DIN 4734

Die Symbole müssen mindestens einen Durchmesser von 25 mm aufweisen. Aufkleber sind nicht zulässig.

Zündvorrichtung

Das Gerät muss sicher zu zünden sein.

Die Zündung muss mit vom Hersteller angegebenen handelsüblichen Zündmitteln möglich sein, sofern das Gerät über keine eigenständige Zündvorrichtung verfügt oder Zündmittel wie eine Anzündhilfe nicht Lieferumfang des Geräts sind.

Einrichtungen die ein Zünden der Flamme außerhalb des Sichtbereichs der Flamme ermöglichen wie z. B. Fernbedienungen sind nicht zulässig.

Brennstoffdurchsatz

Der maximale Brennstoffdurchsatz darf 0,5 l/h nicht überschreiten.

Die Brenndauer des Gerätes darf weder bei maximalen noch bei minimalen Einstellungen der Einstelleinrichtung (wenn vorhanden) 8 Stunden überschreiten.

Diese Anforderung an einen maximal zulässigen Betrieb von 8 Stunden, auch bei einer definierten Kleinstellungen des Brenners soll einen "dauerhaften" Betrieb der Feuerstellen entgegenwirken. Ebenso soll ein gefährlicher "Zündflammenbetrieb" bei einer Kleinstellung des Brenners bei eventuell nicht sichbarer Flamme und unhygienischer Verbrennung (Kohlenmonoxid) entgegen gewirkt werden.

Falls mehrere Betriebseinstellungen vorgesehen sind, ist eine minimale Betriebeinstellung dauerhaft zu markieren. Alle Anforderungen der DIN 4734-1 müssen auch bei dieser Kleinstellung eingehalten werden.

Betriebssicherheit

Der Zugriff auf die Feuerstelle muss von einer Seite verhindert werden. Sofern Bereiche der Feuerstelle als Ablage dienen können, muss ein Zugriff auf die Feuerstelle von zwei Seiten verhindert werden. Das Gehäuse bei Tischgeräten muss einen Zugriff auf die Flamme mindestens an zwei Seiten verhindern. Im Falle von oben offenen Gehäusen dürfen die Flammenspitzen nach oben nicht über die obere Abgrenzung der Gehäuse hinaus treten.

Das Gerät muss so konstruiert sein, dass ein Herausschlagen der Flammen um mehr als einen durch den Hersteller festgelegten Sicherheitsabstand bei üblichem Luftzug verhindert wird. Der vom Hersteller festgelegte Sicherheitsabstand darf einen Wert von 50 cm nicht überschreiten.

Verbrennungsgüte

Bei der vom Hersteller angegebenen Mindestraumgröße, dürfen die folgenden Grenzwerte bei einem angenommenen Luftwechsel von 0,2 1/h und 0,5 1/h im Aufstellungsraum in minimaler und maximaler Betriebseinstellung über die gesamte Abbranddauer nicht überschritten werden:

  • 30 ppm CO
  • 5000 ppm CO2

Es ist zu beachten, dass die Mindestraumgröße unter anderem von Brennstoffdurchsatz, Luftwechsel des Aufstellraumes/Raumluftverbundes und Elementaranalyse des Brennstoffes abhängig ist.

Die Berechnung des notwendigen Aufstellraumvolumens erfolgt in der Regel durch eine Prüfstelle, die die notwendige Fachkenntnis und/oder entsprechende Berechnungssoftware (z.B. firecalc) besitzen.

Brandsicherheit

  • Fußbodentemperatur< 65 K über Raumtemperatur
  • Stellwandtemperatur< 65 K über Raumtemperatur
  • Temperatur der Bedienungsgriffe (zulässige Temperaturen abhängig vom Material)
  • Temperatur berührbarer Oberflächen (zulässige Temperaturen abhängig vom Material)

Glasflächen, die offensichtlich aufgrund der sichtbaren Flammen als heiße Oberflächen erkennbar sind von der Regel ausgeschlossen

Sicherheit beim Zünden und Wiederanzünden aus dem kalten/warmen Zustand

Ein sicheres gefahrloses Zünden im kalten Zustand muss mit einer Füllung des Brennstoffbehälters von 100 %, 50 %, 25 % und 10 % unabhängig von den Vorgaben in der Bedienungsanleitung des Herstellers möglich sein.

Zusätzlich ist das gefahrlose Wiederzünden und Befüllen von Geräten auch bei einer Temperatur des Brennstoffvorratsbehälters von 60 °C zu gewährleisten.

Sicheres Löschen

Ein sicheres Löschen der Feuerstelle muss in jedem Betriebszustand gewährleistet sein. Eine Löschvorrichtung muss Bestandteil der Feuerstelle sein.

Sichtbarkeit der Flamme

Bei Geräten, insbesondere Geräten mit Faserfüllung oder Füllkörpern im Brenner, darf keinesfalls ein visuell nicht deutlich erkennbares Weiterbrennen in der Faserfüllung im Ausbrand erfolgen. Dies ist bei der Prüfung des Ethanolofens nachzuweisen.

Es ist sehr wichtig, dass vom Betreiber immer deutlich erkennbar ist (auch bei hellen Umgebungsbedingungen), dass noch Brennstoff verbrannt wird. Somit wird die Gefahr eines Wiederbefüllens des aktiven Brenners mit einer Verpuffung oder Durchzünden in eine Brennstoffflasche minimiert.

Elektrische Sicherheit

Für alle dekorativen Ethanol - Feuerstellen, die elektrische Hilfsenergie verwenden, gelten verschiedene Anforderungen von Normen über die elektrische Sicherheit

Desweiteren werden in DIN 4734-1 umfangreiche Anforderungen an

  • Kennzeichnung der Ethanolfeuerstelle
  • Typenschild
  • Warnschild
  • Aufstellanleitung
  • Bedienungsanleitung
  • Verpackung
  • Werkseigene Produktionskontrolle

gefordert.

Alle oben genannten Anforderungen sind bei maximal geöffnetem Brenner und auch bei einer minimalen Einstellungen des Brennschlitzes (wenn vom Hersteller definiert) nachzuweisen.

Die CE-Kennzeichnung darf nicht auf dekorative Ethanolfeuerstellen angebracht werden, da für diese Produkte keine spezifische harmonisierte Rechtsvorschriften (harmonisierte Norm) vorliegt.

Ebenso ist es nicht zulässig, Ethanolöfen mit dem GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) zu kennzeichnen, da es noch keine abgestimmten Zertifizierungsgrundlagen der anerkannten Prüf- und Zertifizierungsstellen gibt.

Als freiwilliges Qualitätszeichen bietet lediglich der TÜV SÜD nach erfolgreicher Prüfung der Ethanolfeuerstelle nach DIN 4734 und anschließender Zertifizierung der Fertigung und Produktion des Herstellers (Produktionsüberwachung) das TÜV SÜD Siegel (TÜV SÜD OKtagon) an.

Baumusterprüfung

Die Prüfung muss mit der vom Hersteller zur Verfügung gestellten Feuerstelle und dem vom Hersteller definierten oder zur Verfügung gestellten Brennstoff durch eine Prüfstelle durchgeführt werden.

Detaillerte Angaben über die Anforderungen und Prüfverfahren sind DIN 4734-1 zu entnehmen, welche beim Beuth-Berlag bestellt werden kann.


Falls Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, würden wir uns über einen Beitrag in unser Gästebuch freuen.

Gerne nehmen wir auch konstruktive Kritik, Anregungen oder Hinweise über Fehler entgegen.

Zugriffe auf diesen Beitrag: 7417
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. November 2011 um 16:46 Uhr